Ein krimineller Mob zog beim G20-Gipfel durch Hamburg – linksautonome Gewalttäter, die mit einer unglaublichen Rücksichtslosigkeit schwere Straftaten begingen; ein vermummter „schwarzer Block", der aus Pflastersteinen und schweren Gehwegplatten lebensgefährliche Wurfgeschosse machte; dem es erkennbar nur um Gewalt und Zerstörung ging; dem die Gesundheit, sogar das Leben der Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten gleichgültig war, die die Stadt und ihre Bewohnerinnen und Bewohner schützen wollten. Und die Linke-Fraktion im Weseler Kreistag sagt dazu – nichts. „Diese fehlende Distanzierung von den Gewalttaten und den Gewalttätern ist beschämend", unterstreicht Heinz-Peter Kamps als stellvertretender Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion.

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„In dieser Angelegenheit stehen wir voll und ganz hinter dem Landrat", unterstreicht Frank Berger, Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion: „Dr. Ansgar Müller, Chef der Weseler Kreisverwaltung mit SPD-Parteibuch, und seine Mannschaft haben mit der Fortschreibung des seit Jahren bewährten Nahverkehrsplans ein überzeugendes Arbeitsergebnis vorgelegt". Deshalb sei nicht nachvollziehbar, dass ausgerechnet Dr. Müllers Parteigenossen aus dem SPD-Ortsverein Wesel diesen Plan so massiv unter Beschuss nehmen – kaum, dass er im Kreistag aus gutem Grund breite Zustimmung fand. Denn mit dieser Entscheidung wird für die Menschen im Kreis Wesel auch in den kommenden Jahren ein Nahverkehrsangebot sichergestellt, das sich an der Nachfrage orientiert und das die finanziellen Möglichkeiten berücksichtigt. Es ist keine Planung „aus dem hohlen Bauch", sondern Ergebnis einer intensiven Analyse durch ein renommiertes Verkehrsplanungsinstitut, das sich schon seit Jahrzehnten intensiv mit der Situation auch am Niederrhein beschäftigt.

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CharlotteQuikSBCharlotte Quik, am 14. Mai direkt gewählte Landtagsabgeordnete im Wahlkreis Wesel III (Hamminkeln, Hünxe, Schermbeck, Voerde und Wesel), gehört künftig als Sachkundige Bürgerin dem Jugendhilfeausschuss des Kreises Wesel an. Diese Umbesetzung beschloss jetzt der Kreistag. Dadurch können auch künftig Ergebnisse und Erfahrungen aus der Landespolitik direkt in die Arbeit der CDU-Kreistagsfraktion einfließen. Im Düsseldorfer Parlament gehört Charlotte Quik als Ordentliches Mitglied dem Verkehrsausschuss an, ebenso dem Ausschuss für Familie, Kinder und Jugend, wo die 34-Jährige auch Stellvertretende Vorsitzende ist; außerdem ist Charlotte Quik Ordentliches Mitglied des Ausschusses für Frauen und Gleichstellung.

Vier Blumensträuße lagen griffbereit neben den Tischen der CDU-Kreistagsfraktion. Sie waren Zeichen für Respekt und Anerkennung, die Frank Berger als CDU-Fraktionsvorsitzender nun im Kreistag als Ausdruck guter politischer Kultur vier Mitstreitern im demokratischen Wettstreit um den besten politischen Weg in den Reihen der SPD sowie bei der FDP/ VWG überreichte. Bei den Sozialdemokraten war der Fraktionsvorsitzende Peter Kiehlmann von Gerd Drüten abgelöst worden; die FDP/ VWG hatte Rainer Müll zum Nachfolger von Heinz Dams an die Spitze ihrer Fraktion gewählt. In seinem Grußwort würdigte Frank Berger ausdrücklich Peter Kiehlmann, der bei seinem beharrlichen Kämpfen zur Umsetzung eigener Ideen völlig auf persönliche Angriffe verzichtet habe; Dank für vertrauensvolle Zusammenarbeit galt Heinz Dams, der bei aller politischen Dickköpfigkeit auch die Fähigkeit zum Konsens bewahrt habe. Ihren Nachfolgern wünschte Frank Berger „ein stets glückliches Händchen" bei der Fortsetzung der Arbeit.

Als der Kreistag jetzt zum letzten Mal vor den Sommerferien tagte, waren es noch genau 164 Tage bis zum Heiligen Abend. Es bleibt also genug Zeit, um auch über ein nettes Präsent an Kollegen im politisch konkurrierenden Lager nachzudenken. Die brauchte Landrat Dr. Ansgar Müller (SPD) allerdings gar nicht – der erste Mann der Kreisverwaltung hatte seine frohe Botschaft an die CDU-geführte politische Mehrheit im Kreistag schon jetzt gleich schriftlich verfasst. Gut verpackt im Tagesordnungspunkt 21, der „Einbringung des Entwurfs des Jahresabschlusses 2016". Unter dieser staubtrockenen Überschrift zur Drucksache 1243/IX präsentierte die Verwaltung eine erfreuliche Zahl: Der Kreis Wesel hat im vorigen Jahr rund 1,7 Millionen Euro weniger ausgegeben als eingenommen.

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