Ein Prototyp des neuen Zuges für die Regionalbahn 31 wird gerade fertig gemacht zu ersten Probefahrten auf der Strecke des „Niederrheiners“. Zeitgleich geht die Sanierung der Infrastruktur jetzt in die entscheidende Phase – bei der die Fahrgäste der RB 31 freilich noch eine Geduldsprobe bestehen müssen. Denn nicht nur in neue Züge, sondern auch in die Zukunft der Strecke an sich wird kräftig investiert: Nachdem schon seit Monaten fleißig gebaut und die Digitalisierung der Signaltechnik erfolgreich vorangetrieben wird, benötige die Bahn – so die DB - „Sperrpausen“, um die weiteren Maßnahmen vollständig und sicher durchführen zu können. Gemeint sind Zeiten, in denen auf den Strecken keine Züge unterwegs sind. Auf der RB 31 fahren deshalb von Freitag, 26. Juni, 21 Uhr, bis Montag, 30. November, Busse zwischen Moers und Xanten, als Ersatz für die Züge der Regionalbahn 31.
Wie die Deutsche Bahn erklärte, soll in dieser Zeit das Gleis zwischen Xanten und Rheinberg auf einer Länge von insgesamt 6500 Metern erneuert werden. Dabei würden mehr als 12.000 Schwellen und über 28.000 Tonnen Schotter ausgetauscht. Zusätzlich würden insgesamt zwölf Weichen erneuert. Die Strecke werde außerdem zwischen Xanten und Rheinberg mit einem modernen Stellwerk sowie mit neuer Leit- und Sicherungstechnik ausgestattet.
Weiter erläuterte die Deutsche Bahn, dass sie zwischen Juni und November 60 von insgesamt 95 neuen Signalen aufstellen werde. Außerdem würden mehr als 60 Kilometer neue Kabel gezogen und knapp 27 Kilometer Kabelkanäle. Zwölf Bahnübergänge und mehr als 60 Weichen würden technisch an die neue Leit- und Sicherungstechnik angepasst. Insgesamt investiere sie rund 120 Millionen Euro in die Technik, so die Deutsche Bahn. Auch der Bahnhof Rheinberg-Millingen werde modernisiert, dafür investiere der Verkehrsverbund Rhein Ruhr (VRR) insgesamt rund sechs Millionen Euro.

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