Notarztstandorte: CDU folgt Landrat und unterstützt Xanten und Rheinberg

Notarztstandorte: CDU folgt Landrat und unterstützt Xanten und Rheinberg
22.06.2021

Die endgültige Entscheidung über den Rettungsdienstbedarfsplan für den Kreis Wesel, insbesondere über die nächtlichen Notarztstandorte, wird erst Ende 2022 getroffen werden - das soll der Kreistag in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause auf Antrag der CDU-Fraktion beschließen. Diesen schickten die Christdemokraten am 21. Juni an Landrat Ingo Brohl. Denn auch und gerade bei einem so komplexen Projekt gilt: Gründlich geht vor Geschwindigkeit. Letztlich folgt die CDU, größte Fraktion im Kreistag, der Kenntnisnahmevorlage des Landrates, der neben dem Sachstand mögliche Lösungsansätze für den Erhalt der nächtlichen Notarztstandorte in Rheinberg und Xanten skizziert hatte.
Frank Berger, Fraktionsvorsitzender der CDU im Kreistag Wesel, dankt der Verwaltung ausdrücklich dafür, dass sie im Rahmen des 2019 gefassten Beschlusses der Politik nicht nur Zahlen, Daten und Fakten vorgelegt hat, sondern obendrein habe der Landrat der Politik unaufgefordert mehrere Varianten zur möglichen Entscheidung aufgezeigt, die auch eine Beibehaltung der nächtlichen Notarztstandorte beinhalten. Gestützt auf die sehr fundierte Darstellung des Gutachters und des ärztlichen Leiters im Fachausschuss des Kreises Wesel.
„Die aktuelle Diskussion um die nächtlichen Notarztstandorte in Xanten und Rheinberg hat allerdings erneut gezeigt, dass die schon in 2019 bestehenden Fragestellungen, auch durch die Corona-Pandemie, nicht komplett gelöst werden konnten. Nicht nur in Rheinberg und Xanten“, so Frank Berger. Trotz der sehr guten Vorarbeit durch die von Landrat Ingo Brohl geleitete Kreisverwaltung wäre es daher nicht richtig, bereits in diesem Jahr abschließend zu entscheiden. Schließlich ist es Markenkern der CDU-Politik, die Menschen bei zentralen Fragen in den Entscheidungen mitzunehmen. Und „gerade ein solches Thema, bei dem es darum geht, dass Menschen in höchster Not zu Recht Hilfe durch die Rettungsdienste erwarten, benötigt einen breiten Konsens“, sagt Frank Berger: „Deshalb nehmen wir uns die Zeit und werden nach einer verlängerte Begutachtungszeit Ende 2022 entscheiden. Das ist eine gute Nachricht für die Menschen im Kreis Wesel, besonders aber in Xanten und Rheinberg.“
Warum nun diese „Verlängerung“? Berger: „Wir wollen uns auch wegen der Corona-Pandemie einen Zeitraum ansehen, der allgemein als eher repräsentativ anerkannt werden wird als die Monate des Lock-Downs und der Ausgangsbeschränkungen. Immerhin hatte der Gutachter im Fachausschuss durchaus zu erkennen gegeben, dass es eine ,Delle‘ bei der Zahl der Notarzt-Einsätze gegeben habe. Deshalb  schlagen wir konkret den Zeitraum vom 1. Oktober 2021 bis zum 30. September 2022 vor. Lang genug, um wertvolle Erkenntnisse zu erlangen und dann letzte Restzweifel hinsichtlich der Repräsentativität zu beseitigen. Zugleich zeitig genug, um eine Entscheidung zu treffen, damit dann Klarheit für die betroffenen Städte herrscht. Weiter bekommen Politik und Verwaltung Zeit um die skizzierten Lösungsvarianten zu vertiefen und notwendige Gespräche zu führen.“Notarztstandorte Xanten und Rheinberg - CDU folgt Landrat und unterstützt die Städte Xanten und Rheinberg

Die endgültige Entscheidung über den Rettungsdienstbedarfsplan für den Kreis Wesel, insbesondere über die nächtlichen Notarztstandorte, wird erst Ende 2022 getroffen werden - das soll der Kreistag in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause auf Antrag der CDU-Fraktion beschließen. Diesen schickten die Christdemokraten am 21. Juni an Landrat Ingo Brohl. Denn auch und gerade bei einem so komplexen Projekt gilt: Gründlich geht vor Geschwindigkeit. Letztlich folgt die CDU, größte Fraktion im Kreistag, der Kenntnisnahmevorlage des Landrates, der neben dem Sachstand mögliche Lösungsansätze für den Erhalt der nächtlichen Notarztstandorte in Rheinberg und Xanten skizziert hatte.
Frank Berger, Fraktionsvorsitzender der CDU im Kreistag Wesel, dankt der Verwaltung ausdrücklich dafür, dass sie im Rahmen des 2019 gefassten Beschlusses der Politik nicht nur Zahlen, Daten und Fakten vorgelegt hat, sondern obendrein habe der Landrat der Politik unaufgefordert mehrere Varianten zur möglichen Entscheidung aufgezeigt, die auch eine Beibehaltung der nächtlichen Notarztstandorte beinhalten. Gestützt auf die sehr fundierte Darstellung des Gutachters und des ärztlichen Leiters im Fachausschuss des Kreises Wesel.
„Die aktuelle Diskussion um die nächtlichen Notarztstandorte in Xanten und Rheinberg hat allerdings erneut gezeigt, dass die schon in 2019 bestehenden Fragestellungen, auch durch die Corona-Pandemie, nicht komplett gelöst werden konnten. Nicht nur in Rheinberg und Xanten“, so Frank Berger. Trotz der sehr guten Vorarbeit durch die von Landrat Ingo Brohl geleitete Kreisverwaltung wäre es daher nicht richtig, bereits in diesem Jahr abschließend zu entscheiden. Schließlich ist es Markenkern der CDU-Politik, die Menschen bei zentralen Fragen in den Entscheidungen mitzunehmen. Und „gerade ein solches Thema, bei dem es darum geht, dass Menschen in höchster Not zu Recht Hilfe durch die Rettungsdienste erwarten, benötigt einen breiten Konsens“, sagt Frank Berger: „Deshalb nehmen wir uns die Zeit und werden nach einer verlängerte Begutachtungszeit Ende 2022 entscheiden. Das ist eine gute Nachricht für die Menschen im Kreis Wesel, besonders aber in Xanten und Rheinberg.“
Warum nun diese „Verlängerung“? Berger: „Wir wollen uns auch wegen der Corona-Pandemie einen Zeitraum ansehen, der allgemein als eher repräsentativ anerkannt werden wird als die Monate des Lock-Downs und der Ausgangsbeschränkungen. Immerhin hatte der Gutachter im Fachausschuss durchaus zu erkennen gegeben, dass es eine ,Delle‘ bei der Zahl der Notarzt-Einsätze gegeben habe. Deshalb  schlagen wir konkret den Zeitraum vom 1. Oktober 2021 bis zum 30. September 2022 vor. Lang genug, um wertvolle Erkenntnisse zu erlangen und dann letzte Restzweifel hinsichtlich der Repräsentativität zu beseitigen. Zugleich zeitig genug, um eine Entscheidung zu treffen, damit dann Klarheit für die betroffenen Städte herrscht. Weiter bekommen Politik und Verwaltung Zeit um die skizzierten Lösungsvarianten zu vertiefen und notwendige Gespräche zu führen.“