Modernes Zentrum für Krisenmanagement neben dem Kreishaus

23.10.2026

Die Flutkatastrophe an der Ahr vor fünf Jahren und die Corona-Pandemie haben gezeigt, wie wichtig ein modernes Zentrum für Krisenmanagement ist: Ein Raum, in dem Krisenstab und Einsatzleitung akute Lagen und Katastrophenszenarien adäquat und ohne Störungen von außen abgearbeitet werden können. Im Keller des Weseler Kreishauses gibt es zwar Räumlichkeiten für diesen Zweck. Doch weil dort die Abstandsregeln nicht eingehalten werden konnten,  wich man in den großen Sitzungssaal aus. Nun allerdings ist eine Lösung gefunden, die den Vorgaben des Brandschutz-, Hilfeleistungs- und Katastrophenschutzgesetzes für die Einrichtung eines Krisenstabes und eines Stabes der Einsatzleitung gerecht wird.

Er liegt in direkter Nachbarschaft des Kreishauses: Im Gebäude von Westenergie hat der Stromversorger eine Eigene Einsatzzentrale aufgegeben. Auch für die Aufgaben des Kreises Wesel, ideale Räumlichkeiten, das Gebäude ist außerdem mit Notstrom versorgt, beschreibt die Kreisverwaltung. Um auf künftige Lagen oder Katastrophenszenarien gut vorbereitet zu sein, soll der vorhandene Raum angemietet und ertüchtigt werden. Zwischen einer und 1,2 Millionen Euro wären dazu erforderlich – und können aus dem bereits beschlossenen Haushalt kommen. Zusätzliches Personal wird übrigens nicht benötigt.