Autofahren macht zurzeit niemandem Freude, der seinen Tank mit Sprit zu Rekordpreisen füllen muss. Stabile Stromtarife bereiten hingegen Besitzern von Autos mit Elektro-Motoren viel Freude – und den Mobilitätsanbietern, deren E-Bus-Flotte kontinuierlich wächst. Frank Berger, Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion, stellvertretender Vorsitzender im NIAG-Aufsichtsrat und Mitglied in der VRR-Verbandsversammlung: „Das ist gut, weil die NIAG Energie auch von einer eigenen großen Photovoltaik-Anlage ,tanken‘ kann. Außerdem sind die komfortablen emissionsfreien E-Busse ein Gewinn für die Umwelt.“
Und die NIAG hält Kurs: Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) unterstützt das Unternehmen nun bei der Beschaffung von weiteren 22 batterieelektrischen Bussen für die neuen XBus-Linien X25 und X31. VRR-Vorstandssprecher Oliver Wittke und der Klever Landrat Christoph Gerwers, VRR-Verbandsvorsteher und Vorsitzender des Verwaltungsrates, übergaben die Förderbescheide an NIAG-Vorständin Patricia Pardulla. Für die Linie X25 erhält die NIAG eine Zuwendung von 11,52 Millionen Euro zum Kauf von 16 batterieelektrischen Gelenkbussen. Weitere 4,5 Millionen Euro stellt der VRR für sechs batterieelektrische Solobusse auf der Linie X31 bereit. „Die neuen XBus-Linien verbinden SPNV-Achsen, schließen Lücken im regionalen Verkehrsnetz zwischen Kommunen und binden Kommunen schneller an den Schienenverkehr an“, sagt Oliver Wittke.
Die neue XBus-Linie X25 verbindet voraussichtlich ab Dezember 2027 Emmerich, Kleve und Kranenburg mit Nijmegen. Die geplante Fahrleistung liegt bei rund 930.000 Kilometern pro Jahr. Die Förderung von 11,524 Millionen Euro entspricht dem inländischen Anteil am geplanten Beschaffungswert der Fahrzeuge. Die XBus-Linie X31 schafft eine neue Verbindung zwischen Kevelaer, Sonsbeck und Xanten, geplante Gesamtfahrleistung rund 340.000 Kilometer jährlich. „XBusse sind für den Kreis Wesel weit mehr als zusätzliche Buslinien. Als Flächenkreis mit zahlreichen Pendlerverbindungen schaffen sie schnelle und direkte Verbindungen über Stadt- und Kreisgrenzen hinweg und stärken damit die Mobilität und Vernetzung unserer Region nachhaltig“, sagt Ingo Brohl, Landrat des Kreises Wesel.

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