Nun ist das gute Ende zum Greifen nahe: Der Weg zur Zusammenführung der beiden Berufskollegstandorte ist bereitet. Wie wichtig das für die Entwicklung der Stadt und darüber hinaus für den Ausbau der Ausbildungslandschaft im Umland ist, unterstreichen Heike Terhoff, Heinrich Vahnenbruck und Reinhold Butzkies ausdrücklich. Die drei CDU-Politiker vertreten die Interessen Dinslakens als Mitglieder des Kreistages.
Die drei Christdemokraten haben dabei hautnah miterlebt, wie bei der Standortsuche verschiedene Varianten durchgespielt wurden.

Zum Hintergrund: An beiden bisherigen Berufskollegstandorten in Dinslaken besteht erheblicher Investitionsbedarf; statt die Finanzkraft zu teilen und an zwei Stellen die Substanz nachzubessern, soll nun konzentriert an einem Standort eine zukunftssichere Lösung geschaffen werden. Reinhold Butzkies: „Wir sind froh, dass die Gespräche über die Bereitstellung der erforderlichen Grundstücke an der Wiesenstraße nun zu einem guten Erfolg geführt haben". Gegenüber anderen diskutierten Varianten hat dieser Standort entscheidende Vorteile. Heike Terhoff: „Durch die zentrale Lage – der Bahnhof und auch der Öffentliche Personennahverkehr insgesamt sind zu Fuß ganz bequem zu erreichen – wird das Berufskolleg als wichtiger Bestandteil des öffentlichen Lebens wahrgenommen. Außerdem bringt die Schule buchstäblich Leben in die Innenstadt". Das in einem ersten Schritt eine Sporthalle für den Schul- und für den Vereinsbetrieb geschaffen werden soll, wertet Heinrich Vahnenbruck als konsequente und überzeugende Lösung: „Die vorhandene Turnhalle ist ohnehin marode und hätte ersetzt werden müssen".